Typische Schäden – was häufig unterschätzt wird

In meiner Arbeit stoße ich immer wieder auf ähnliche Schadensbilder. Viele davon sind teuer, einige sogar nutzungsrelevant. Hier ist ein Überblick über typische Befunde aus der Praxis mit groben Erfahrungswerten für Sanierungskosten:

Hinweis: Die Werte dienen nur als grobe Orientierung – jede Immobilie ist anders. Genauigkeit beginnt mit einer strukturierten Besichtigung.

Feuchte Keller und fehlende Abdichtungen

Gerade bei Altbauten ohne moderne Sperrschichten ein Klassiker – mit möglichen Kosten zwischen 25.000 und 60.000 € bei Einfamilienhäusern.

Alte Elektro- und Wasserinstallationen

Oft unterschätzt – technisch überholt oder sicherheitsrelevant. Bei Wohnungen liegen die Kosten häufig bei 8.000 bis 15.000 €, bei Häusern entsprechend höher.

Schimmel und Wärmebrücken

Sichtbar wird oft nur der Schaden – nicht aber die Ursache. Die Sanierung kann klein beginnen, aber bei baulichen Maßnahmen schnell 10.000 € und mehr erreichen.

Veraltete Fenster

Zugluft, Lärm, Energieverluste – Fenster sind ein Komfort- und Effizienzthema. Austauschkosten liegen je nach Objekt bei 10.000 bis 60.000 €.

Undichte Dächer oder alte Dacheindeckung

Instandsetzungen im Bereich 20.000 bis 80.000 € sind bei Einfamilienhäusern keine Seltenheit – bei Mehrfamilienhäusern entsprechend höher.

Schadstoffe wie Asbest oder Bleileitungen

Treffen vor allem Gebäude aus den 1950er bis 1980er Jahren. Entsorgung oder Austausch können mit 5.000 bis 25.000 € zu Buche schlagen.

Alte Heizungsanlagen

Sie sind nicht bloß Technik, sondern oft die größte Investition beim Altbau. Bei Mehrfamilienhäusern sind Kesseltausch oder Umstellung auf Wärmepumpe besonders aufwendig. In Einfamilienhäusern kostet ein Austausch schnell 20.000–40.000 €.